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TU Berlin

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Arbeitsgruppen

1. Institutionalisierung durch Universitätsleitung und Wissenschaftsmanagement

Hochschulleitungen und Wissenschaftsmanagement spielen eine zentrale Rolle bei der Institutionalisierung von Transdisziplinarität. Top-down Strategien, können Institutionalisierungsschritte ermöglichen und Sichtbarkeit für transdisziplinäres Arbeiten fördern. „Ownership“ durch die Leitungsebene erhöht die Reputation transdisziplinärer Arbeit sowie die öffentliche Wahrnehmung. Das Wissenschaftsmanagement kann bei Implementations- und Integrationsprozessen unterstützen und internes Wissensmanagement aktiv befördern. Ziel ist es, die Besonderheiten von transdisziplinärem Arbeiten systematisch in die bestehenden institutionellen Strukturen und Verfahren, wie Promotionsprogramme, interne Forschungsförderungen, Ausschreibung von Professuren etc. zu berücksichtigen. Fragen für die AG sind: Was sind die Voraussetzungen für eine solche Strategie? Welche Erfahrungen gibt es mit top-down Strategien? Welche Chancen hat ein solcher Ansatz und was ist daran kritisch zu sehen?

Impulse: Theres Paulsen, td-net Akademien der Wissenschaften Schweiz; Prof. Dr. Daniel Lang, Leuphana Universität Lüneburg

 

2. Aufgreifen von gesellschaftlichen Fragen an den Universitäten

Die Rolle der Wissenschaft befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Demokratische Gesellschaften fordern neue Modelle der Wissensproduktion – dazu zählen zunehmend kooperative Ansätze im Kontext transdisziplinären Forschens. Transfer und Third Mission werden in den Hochschulen zur wichtigen Regelaufgabe. Die Zahl der Ansätze  zur Öffnung für  die Gesellschaft nimmt zu.
Wir wollen diskutieren, welche Transfereinrichtungen und Transferverständnisse das Aufgreifen von gesellschaftlichen Fragen befördern und welche Methoden und Instrumente es für das Forschen mit der Gesellschaft gibt? Dabei wollen wir im Workshop vor allem die Expertise der Teilnehmer*innen fruchtbar machen.

Impuls: Andrea Frank, Programmbereich "Forschung, Transfer und Wissenschaftsdialog" Stifterverband

 

3. Institutionalisierung von Transdisziplinarität in der Forschung

In dieser Arbeitsgruppe findet ein Austausch darüber statt, wie transdisziplinäre Forschung an Universitäten institutionell unterstützt werden kann. Da sie (an den meisten Universitäten) weiterhin quer zu den vorherrschenden disziplinären Strukturen und der Organisation in Fakultäten stattfindet und die Anreizstrukturen wenig ausgeprägt sind (z.B. Professuren, wissenschaftlicher Status), erscheint eine derartige Unterstützung dringend notwendig. Hierzu kann das Angebot entsprechender Weiterbildungen/Summer Schools zu Methoden transdisziplinärer Forschung mit dem Ziel der Qualitätssicherung ebenso gehören, wie die Organisation eines regelmäßigen Erfahrungsaustauschs zwischen Wissenschaftler*innen, die TD-Forschung betreiben. Die Antragstellung von inter- und transdisziplinären Forschungsgruppen kann gezielt angeregt, moderiert und unterstützt werden. Weiterhin kann der Stellenwert von TD-Forschung durch entsprechende Anerkennung der transdisziplinär Forschenden (z.B. Berichterstattung, Vergabe von Preisen, Präsentation in Form von Ausstellungen) gestärkt werden.

Impulse: Dr. Antonietta Di Giulio und Fürspr. Rico Defila, Forschungsgruppe Inter-/Transdisziplinarität, Universität Basel; Prof. Dr. Karoline Augenstein, TransZent Bergische Universität Wuppertal

 

4. Institutionalisierung von Transdisziplinarität in der Lehre

 

Die Förderung von Expertise in grenzüberschreitendem Arbeiten zählt zu den vorrangigen Aufgaben von Universitäten angesichts der sich wandelnden Verhältnisse zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Um künftige Generationen von Akademiker*innen auf transdisziplinäres Arbeiten vorzubereiten, besteht dringender Handlungsbedarf in der Adaptation der universitären Lehre. Dazu zählen die Neuausrichtung von Studiengängen, in denen Studierende die Reflexion der Rolle von Wissenschaft in der Gesellschaft ermöglicht und theoretisches sowie methodisches Wissen für kooperatives Forschen vermittelt wird. Um von einem Fach- und Orientierungswissen auch zu einem Orientierungskönnen zu gelangen, kommt dem Schaffen von Räumen des Experimentierens mit transdisziplinärer Forschung eine besondere Bedeutung zu. Ausgehend von den Erfahrungen der Teilnehmer*innen werden in dieser Arbeitsgruppe Strategien zur Implementierung von Disziplinen überschreitenden und transdisziplinären Lernräumen zusammengeführt.

 

Impulse: Dr. Christian Pohl, USYS TdLab, Departement Umweltsystemwissenschaften, ETH Zürich; apl. Prof. Dr. Maik Adomßent, Komplementärstudium Leuphana Universität Lüneburg; Mag. Lisa Bohunovsky, Universität für Bodenkultur, Zentrum Globaler Wandel und Nachhaltigkeit

 

 

5. Unterstützung der Institutionalisierung von Transdisziplinarität durch Förderer 

In den letzten Jahren haben Förderer wie das BMBF, verschiedene Landesministerien und Stiftungen wichtige Impulse gesetzt, um TD in Forschung und Lehre zu fördern. Überwiegend erfolgte dies in Form projektförmiger Förderungen für entsprechende, auch experimentelle, Forschungsprogramme (z.B. zu Reallaboren, Fortschrittskollegs, Citizen Science etc.), Nachwuchsgruppen, befristete Juniorprofessuren und Graduiertenkollegs. In der Arbeitsgruppe erfolgt ein Austausch über die Motivation verschiedener Förderer, diesen Forschungstyp zu stärken und Einschätzungen, inwieweit sie damit zur Institutionalisierung an Universitäten beitragen können. Ebenso sollen die weiteren Perspektiven für wirksame Förderformate diskutiert werden. Eingebettet werden soll der Austausch in die grundsätzlichere Frage, inwieweit Organisationsstrukturen durch externe Anreize verändert werden können.

Impulse: Prof. Dr. Stefan Böschen, Human Technology Center, RWTH Aachen; Dr. Katrin Rehak-Nitsche, Robert Bosch Stiftung

 

Format „Marktplatz“

Sie haben bereits Erfahrungen gesammelt mit der Institutionalisierung von TD in der Lehre oder der Forschung? Die Leitungsebene Ihrer Einrichtung hat entsprechende Schritte unternommen? Wir freuen uns über eine Darstellung entsprechender Formate und Erfahrungen in Form eines A 0-Posters im Rahmen des Marktplatzes. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, wenn Sie die Möglichkeit der Posterpräsentation nutzen wollen.
Die Poster sind selbst zu erstellen und müssen zur Fachtagung mitgebracht werden.

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