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TU Berlin

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Modellvorhaben

Ziele und Aufbau der transdisziplinären Trialog-Reihe

In 2015 führte die TU Berlin zwei interne, interdisziplinäre und ganztägige Workshops durch, die moderiert von der TU-Kuratorin Prof. Dr. Gesine Schwan folgende Fragen bearbeiten und soweit möglich beantworten sollten:

1. Welche Chancen und Risiken sehen Sie in der Entwicklung eines transdisziplinären Profils an der Technischen Universität Berlin aus Ihrer fachlichen und persönlichen Perspektive?

2. Wie können unterschiedliche Vorstellungen von Transdisziplinarität und unterschiedliche Erfahrungen mit und Erwartungen an Transdisziplinarität konstruktiv zusammen weiterentwickelt werden?

3. Was kann mein Fachgebiet zum Thema Transdisziplinarität anbieten?

4. Welche Bedeutung könnte Transdisziplinarität für mein Fachgebiet haben?

5. Welche Handlungsfelder sind aus meiner Perspektive besonders für transdisziplinäres Forschen und Arbeiten geeignet?

Beide Workshops wurden unter unter Berücksichtigung dieser Fragen in einem Bericht ausgewertet.

Die dabei entwickelten Themen Wohnen, Mobilität, Zuwanderung und Intelligente Stadt sind derzeit in Berlin von größter Relevanz, wie auch im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung vom November 2016 deutlich wird. Die Infrastrukturen der wachsenden Stadt stoßen an ihre Grenzen und müssen ausgebaut werden. Zugleich ist es für die Zukunft Berlins von großer Wichtigkeit, die Ziele des aktuellen Klimaabkommens zu erreichen und zum Beispiel intelligente Kreislaufwirtschaften zu entwickeln und zu etablieren. Zudem soll die Bürgerbeteiligung gestärkt werden. Die Komplexität dieser Herausforderungen und der bestehende Handlungsdruck für die Politik, zeitnah gute und tragfähige Lösungen für die gesamte Stadt zu entwickeln, machen diese Handlungsfelder besonders geeignet für die Diskussion in transdisziplinären Trialogen. Die exemplarische Erprobung der Themen Mobilität, Zuwanderung und Wohnen in 2016 hat gezeigt, dass die Akteure der Stadtgesellschaft das Format transdisziplinärer Trialoge sehr begrüßen. Wir erwarten aus dieser Erfahrung eine überdurchschnittlich hohe Bereitschaft von relevanten Akteuren, sich in den geplanten Prozess einzubringen.

Die TUB verfügt zu den genannten Themen bzw. Handlungsfeldern über vielfältige und langjährige Expertise. Die Fakultäten „Geistes- und Bildungswissenschaften", „Planen Bauen Umwelt" und „Wirtschaft und Management" seien ebenso wie das Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) oder die Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK) nur beispielhaft genannt.

Die transdisziplinären Trialoge der TUB mit der HVGP waren so konzipiert, dass in ihrem Verlauf konkrete, transdisziplinäre Handlungsoptionen herausgearbeitet werden, welche dann pilotprojektartig in der Stadt zur Anwendung gebracht werden können. Der Erkenntnisgewinn aus den deliberativen Verfahren soll explizit nicht nur den empfehlenden Charakter eines Rates haben, sondern in Modellvorhaben weiterentwickelt und erprobt werden. Das Vorhaben der TUB mit der HVGP bietet somit ein partizipatives Instrument das geeignet ist, von der Definition eines Handlungsfeldes oder einer Forschungsfrage, über die Konzeption eines Handlungsansatzes und eines konkreten Projektdesigns bis hin zu deren Implementierung unter Mitwirkung von Politik, Wissenschaft, organisierter Zivilgesellschaft und Wirtschaft einen gesamten Prozess zu begleiten.

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